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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Sicherheit neu denken

29. Jul 2018

pax christi Köln unterstützt das Szenario "Sicherheit neu denken - von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik", das von einer AG der badischen Landeskirche erarbeitet wurde.

Gleich dem nationalen Ausstiegsgesetz aus der nuklearen Energiegewinnung, gilt es – möglicherweise in Abstimmung mit anderen EU-Mitgliedsstaaten – ein Szenario zum mittelfristigen Ausstieg aus der militärischen Friedenssicherung zu entwerfen.

Im Herbst 2015 wurde zur Erarbeitung eines Ausstiegsszenarios eine Arbeitsgemeinschaft eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag bis zum Herbst 2018 einen Entwurf eines Ausstiegsszenarios der Landessynode vorzulegen, der an die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zur Diskussion weitergegeben werden kann.
 
Ziel des Szenarios:
Die Möglichkeiten gewaltfreier Selbstbehauptung einer demokratischen und an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft aufzuzeigen und Wege eines mittelfristigen Umstiegs von der militärischen zu einer gewaltfreien Friedenssicherung zu entwerfen. 

Drei Szenarien, die die Entwicklung von 2018 bis 2040 umreißen: 
  1. Trendszenario: Die Entwicklung der Militarisierung der Gesellschaft und der Welt in der Gegenwart wird umrissen und weitergedacht bis zum Jahr 2040.
  2. Negativszenario: ist eng verknüpft mit dem Trendszenario, allerdings werden negative Wirkungen von Entscheidungen im wirtschaftlichen, ökologischen, militärischen Bereich ignoriert.
  3. Positivszenario:  zeigt Wege auf, welchen Beitrag Deutschland zu einem Übergang von einer militärischen zu einer zivilen Sicherheitspolitik bis zum Jahr 2040 leisten kann.


 

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